Medienkunst: Ausschnitt aus der künstlerischen 3D-Visualisierung eines Wanderers, der mit seinem Kopf die Kohlendioxid-Atmosphäre des Erdhorizontes durchbricht. Die zeitgenössische Dastellung von Flammarions Holzstich interpretiert das historische Kunstwerk eines unbekannten Künstlers neu. Im Vordergruns sind abstrakte CO2-Moleküle zu sehen, im Hintergrund eine Kunst-Sonne.
›At the Edge of the CO2 Sphere III‹ / Ausschnitt /

Das vorliegende Werk ist in allen seinen Teilen urheberrechtlich geschützt.
© 2020 by Heinz Hermann Maria Hoppe
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Gesamtansicht der Szene. Die Bildproportionen entsprechen dem Original. Ein knieender Mann durchstösst mit seinem Kopf und dem rechten Arm den Horizont und erblickt den Weltraum. Statt der illustrativen Elemente in Flammarions Holzstich sind in der neuzeitlichen Interpretation wissenschaftliche Graphen abgebildet, die wie ein Sternenhimmel wirken. Die gesamte Erdatmosphäre ist aus transparenten Kohlendioxid-Molekülen aufgebaut, ein abstrakter Mond und die Sonne sind bildbestimmende Elemente der Komposition. Eingerahmt werden die Szenen durch mathematische Formeln und Symbole, die kalligraphisch ausgeführt sind.

›At the Edge of the CO2 Sphere I‹ / 2020 / Digitales 3D-Rendering / Belichtet auf Ilford S/W-Fotopapier glänzend, kaschiert auf Alu-Dibond / Auflage: 5 / 60 cm (H) ∙ 72 cm (B) / Nummeriert und handsigniert.

Perspektivischer Wechsel. Die Ansicht zeigt Flammarions Wanderer von schräg/vorne. Im Hintergrund ist das fotografische Abbild eines Wolkenhimmels in einem Kreissegment zu sehen.

›At the Edge of the CO2 Sphere II‹ / 2020 / Digitales 3D-Rendering / Belichtet auf Ilford S/W-Fotopapier glänzend, kaschiert auf Alu-Dibond / Auflage: 5 / 60 cm (H) ∙ 72 cm (B) / Nummeriert und handsigniert.

Künstlerische 3D-Visualisierung und Komposition mit Perspektive von unten auf den Mann. Flammarions Wanderer ist staunend mit offenem Mund zu sehen, als er den Weltraum hinter dem Horizont der Erde erblickt.

›At the Edge of the CO2 Sphere III‹ / 2020 / Digitales 3D-Rendering / Belichtet auf Ilford S/W-Fotopapier glänzend, kaschiert auf Alu-Dibond / Auflage: 5 / 60 cm (H) ∙ 72 cm (B) / Nummeriert und handsigniert.

›At the Edge of the CO2 Sphere‹ /// Digitale Gemälde : : :


Kommentar
Autor: Heinz Hermann Maria Hoppe

Am CO2-Abgrund : : : Digitale Kunst


Flammarions Holzstich
Der französische Astronom Flammarion (1842–1925) vertrat die Auffassung, dass Leben auch auf anderen Planeten möglich sei. Ganz besonders interessierte er sich für den Mars. In seinem 1888 erschienenen Schriftband »L’Atmosphère. Météorologie populaire« veröffentlichte er das Bild eines unbekannten Künstlers, das als »Flammarions Holzstich« berühmt wurde 1. Es zeigt einen knieenden Wanderer, der, am Horizont angelangt, seinen Kopf durch die Erdhülle steckt und den Kosmos dahinter erblickt.

Heißzeit
Für die Treibhausgase Wasserdampf, Methan und Ozon können wir uns glücklich schätzen. Zusammen mit dem Kohlenstoffdioxid absorbieren und speichern sie die Wärmestrahlung der Sonne. Ohne diesen Effekt würde die mittlere Temperatur auf der Erdoberfläche bei lebensfeindlichen –18° Celsius liegen 2. Vor der Industrialisierung waren aber nur ca. 280 Teile pro Million (ppm) Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre. 2018 wurden über 407 Teile gemessen. Die gesamte Masse an CO2 in der Erdhülle wird auf 3.000 Gigatonnen (3 000 000 000 000 Tonnen) geschätzt 3. Innerhalb eines Toleranzbereiches waren und sind Schwankungen völlig normal. Wir haben diesen Bereich weit überschritten und gefährden die einzigartige ökologische Nische des Lebens im uns bekannten Universum.

Wissenschaft, Macht, Ohnmacht
Je tiefer wir unsere Köpfe in neue Hemisphären stecken, desto komplizierter wird es. Wie reduzieren wir den weltweiten CO2-Ausstoß? Welche Auswirkungen wird der Klimawandel haben? Wie sichern wir die Ernten zur Ernährung der Menschheit, wenn sich die Temperaturen erhöhen? Wie vermindern wir Wasserknappheit, Anstiege des Meeresspiegels, Massenmigrationen und Kriege aufgrund der Ausweitung von Wüsten? Wie lassen sich Simulationen für zuverlässigere Planungen verbessern?

Das P-NP-Problem
In einem Brief an John von Neumann, einem der Pioniere der Informatik, formulierte Kurt Gödel bereits 1956 das bis heute ungelöste P-NP-Problem 4. Dabei geht es um algorithmische Komplexität innerhalb der theoretischen Informatik. Komplizierte Klima-Simulationen wären bei Bestätigung der Theorie in kürzester Zeit berechenbar. Hätten wir Antworten auf mathematische Millennium-Probleme 5, 6 oder auf Fragen in komplexen Schlüsseldisziplinen, könnte sich der höhere wissenschaftliche Einsatz langfristig in Form von erspartem Leid für Millionen, wenn nicht für Milliarden von Menschen rechnen!

Flucht zum Mars?
Die Atmosphäre des Mars besteht zu fast 96 Prozent aus Kohlenstoffdioxid, die Polkappen überwiegend aus Kohlendioxid-Trockeneis. Sauerstoff ist in der ›Luft‹ nur zu 0,146 Prozent enthalten, der geringe Luftdruck entspricht dem der Erde in einer Höhe von 35 Kilometern. In der Nacht sinken die Temperaturen auf bis zu –85° Celsius. Wegen extremer Unterschiede zwischen Tag und Nacht rasen Staubstürme mit fast 400 km/h über den Grund. Das Magnetfeld bietet kaum Schutz vor hochenergetischen Sonnenteilchen 7. Ein Tropfen Wasser bleibt nicht länger als ein paar Stunden flüssig 8. Trotz dieser lebensfeindlichen Umstände ist die Marsoberfläche besser kartiert als unsere Tiefsee 9. Die USA, die Volksrepublik China, die Vereinigten Arabischen Emirate, Japan, Russland und Europa pumpen gewaltige Investitionen in die Erkundung des Mars. Elon Musk will mit Space X bis 2050 eine Million Menschen auf dem Mars ansiedeln 10, die Vereinigten Arabischen Emirate wollen bis 2037 die ersten Menschen einfliegen und bis 2117 eine menschliche Kolonie auf dem roten Planeten gründen 11. Der Wettlauf im All ist wieder in vollem Gange. Bis heute sind wir aber nicht in der Lage, auch nur einen Grashalm auf der Marsoberfläche wachsen zu lassen. Sind die Mars-Missionen nicht eher Prestige-Trips und Machtspiele der Nationen als realistische Wegbereiter für eine Besiedelung? Sollten wir nicht zuerst die drängenden Probleme zu Hause lösen?

Die immer wiederkehrende Lust am Weltuntergang
Wollen wir unser einzigartiges Paradies wirklich verlassen? Warum investieren wir nicht die Milliarden und unsere ganze Kraft in die Suche nach neuen Energieformen, in die Gewinnung von Trinkwasser, in die Wiederaufforstung und in den Umweltschutz, statt eine neue Arche Noah zu bauen. »Nach mir die Sintflut«-Dystopien werden unserer Zivilisation noch lange keine Flucht ins All bescheren. Warum wissen wir noch immer nicht zu schätzen, was wir an unserer Erde haben?

CO2 – Rohstoff der Zukunft?
Kohlendioxid ist ein unbrennbares, saures und farbloses Gas, das aus zwei von uns begehrten Elementen besteht: Kohlenstoff und Sauerstoff. Wir atmen es ein und noch mehr aus. Pflanzen, Algen und Bakterien können CO2 in Biomasse umwandeln. In der Photosynthese entsteht zusammen mit Wasser wertvolle Glucose und Sauerstoff. Kohlenstoffdioxid ist ein Rohstoff für Biomasse, man kann zusammen mit anderen Elementen Nützliches wie Betäubungsmittel, Dünger oder Kohlenhydrate – also Nahrung! – aus ihm machen 12. Was, wenn wir mit dem erforderlichen Wissen das klimaschädliche CO2 in nutzbare Formen umwandeln könnten? Wir sollten zügig die Voraussetzungen für einen gewaltigen Wissenschub schaffen. Wir sollten mehr studieren, mehr versuchen, kreuz und quer denken, erkunden und unseren maßlosen Konsum umkrempeln. Wenn die Prognosen vieler seriöser Wissenschaftler zutreffen (und wem können wir noch glauben, wenn nicht der Wissenschaft?), haben wir nicht mehr viel Zeit, die Erde lebenswert zu vererben.

Wissen gegen »Kohle«
Wo Himmel und Erde sich berühren, hörte die Suche nach Wahrheit schon im Altertum nicht auf. Wissenschaft gerät unentwegt an ihre Grenzen. Aktuelle Wissenshorizonte zu überschreiten und neue Grenzwerte zu beschreiben, sind ihre Kennzeichen. Mit der Erfindung der Dampfmaschine begann der industrielle Verbrauch von Kohle. Erdöl trieb die Fließbänder zur Produktion von Kriegsmaschinen, Automobilen und Luxusartikeln immer schneller an und ließ die Schornsteine rauchen. Die Rechnung für die kurzsichtige Verbrennung fossiler Rohstoffe wird uns gerade erst präsentiert. Begleichen werden wir sie zu Lebzeiten nicht mehr können.

Apathie oder Erleuchtung?
Warum sollte der menschliche Geist nicht auch neue Wege zur Umwandlung des Kohlendioxids finden? Warum sollten wir nicht geniale Formen der Energiegewinnung, umweltschonende oder gar symbiotische Formen der Produktion, sinnstiftende und befriedigende Formen des Konsums finden können? Zur Besinnung zu kommen, scheint dabei die größte Hürde zu sein.

Tristesse im Garten Eden
Der isländische Gletscher »Okjökull« existiert nicht mehr. Im tristen Geröll, auf dem er einst majestätisch thronte, steht jetzt eine Kupfertafel mit einem ›Brief an die Zukunft‹ von Andri Snær Magnason: »All unsere Gletscher werden im Lauf der nächsten 200 Jahre dasselbe Schicksal erfahren. Dieses Denkmal bezeugt, dass wir wissen, was passiert und was getan werden muss. Ihr allein wisst, ob wir es getan haben« 13. Im Universum geht Materie nicht verloren, sie verwandelt sich in andere Zustände. Ob wir unter barbarischen Bedingungen in Steinwüsten vegetieren werden oder in grünen Oasen der Zivilisationen fortleben, ist für die Natur ohne Belang. Sie hat uns noch nie gebraucht.


Informationen zu den digitalen Kunstwerken:

›Mixed-Media‹ wurde die Bildserie mit 3D-Werkzeugen aus digitalen ›Meshes‹ und Fotografien generiert. Kalligrafische Notizen bilden Auszüge aus mathematischen Problemen und Beweisen ab. Der ›Sternenhimmel‹, den der ›Wanderer‹ in ›At the edge of the CO2 sphere I‹ erblickt, setzt sich aus Graphen zusammen, die das ›Clique-Problem‹ 5 nach dem Mathematiker Norbert Blum verdeutlichen: die maximale Anzahl an benachbarten Knoten innerhalb eines Graphen zu finden. Das mathematische Problem gehört zur Komplexitätsklasse NP. Die Randelemente des Bildes zeigen Fragmente einlagiger und mehrlagiger ›Perzeptren‹, künstlicher neuronaler Netzwerke und Formeln nach den Mathematikern Warren McCulloch und Walter Pitts 14. Die Randelemente von ›At the edge of the CO2 sphere II‹ bilden Fragmente und Formeln der ›Quantenelektrodynamik‹, der ›Lagrange-Dichte‹ 15 und der ›relativistischen Quantenmechanik (Dirac-Gleichung)‹ 16 nach dem Mathematiker Paul Dirac ab. Die Randelemente von ›At the edge of the CO2 sphere III‹ bilden Graphen-Fragmente und Formeln der ›Vermutung von Birch und Swinnerton-Dyer‹ 17 sowie der ›Riemannschen Zeta-Funktion‹ 18 nach Bernhard Riemann ab.

Die ›Erdatmosphäre‹ in den drei Bildern baut sich aus CO2-Molekülen auf.

Die Textur auf der Oberfläche des ›Wanderers‹ zeigt verfremdete Segmente der originalen Illustration, die im Stil des strengen Historismus ausgeführt wurde.

Der unbekannte Künstler des originalen Holzstiches bildete den Wanderer in der Perspektive des ›verlorenen Profils (profil perdu)‹ ab. Ich stelle zwei weitere Ansichten vor, die den Wanderer aus zusätzlichen Perspektiven portraitieren.

Die Bildproportionen sind an die Seitenverhältnisse (H∙B) des historischen Holzstiches angelehnt.


Quellenverzeichnis:

1. Seite »Flammarions Holzstich«. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 15. November 2019, 08:50 UTC. URL: https:// de.wikipedia.org/ w/index.php? title=Flammarions_Holzstich &oldid=194062945 (Abgerufen: 6. August 2020, 14:33 UTC).

2. Karsten Schwanke, Nadja Podbregar, Dieter Lohmann, Harald Frater: Naturkatastrophen. Wirbelstürme, Beben, Vulkanausbrüche – entfesselte Gewalten und ihre Folgen. Springer Verlag, Berlin/Heidelberg 2009, ISBN 978-3-540-88684-6, S. 119.

3. Seite »Kohlenstoffdioxid«. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 24. Juli 2020, 06:29 UTC. URL: https://de. wikipedia.org /w/index.php? title=Kohlenstoffdioxid &oldid=202160771" (Abgerufen: 6. August 2020, 14:43 UTC).

4. Seite »P-NP-Problem«. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 14. Juli 2020, 08:43 UTC. URL: https://de. wikipedia.org /w/index.php? title=P-NP-Problem &oldid=201862754 (Abgerufen: 6. August 2020, 14:45 UTC).

5. http://www.spektrum.de /news/ der-angriff- auf-das-groesste- problem-der- informatik-ist- gescheitert/ 1498831 (Abgerufen: 6. August 2020, 16:48 UTC).

6. Seite »Problem des Handlungsreisenden«. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 4. Juli 2020, 11:47 UTC. URL: https://de. wikipedia.org/ w/index.php? title=Problem_des_ Handlungsreisenden &oldid=201563032 (Abgerufen: 6. August 2020, 14:51 UTC).

7. Seite »Mars (Planet)«. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 2. August 2020, 19:53 UTC. URL: https://de. wikipedia.org/ w/index.php? title=Mars_(Planet) &oldid=202447096 (Abgerufen: 6. August 2020, 15:11 UTC).

8., 9. Paul-Anton Krüger und Julian Bodemann: »Hoffen auf den Mars«. Süddeutsche Zeitung, Rubrik Wissen vom 21.07.2020.

10. Website Business Insider, Rubrik »Tech« https:// www.businessinsider.de/ tech/elon-musk-will- bis-2050-eine-million- menschen-zum-mars- schicken-und-dort- jobs-schaffen/ (Abgerufen: 11. August 2020, 12:16 UTC).

11. Paul-Anton Krüger und Julian Bodemann: »Hoffen auf den Mars«. Süddeutsche Zeitung, Rubrik Wissen vom 21.07.2020.

12. Seite »Kohlenstoffdioxid«. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 24. Juli 2020, 06:29 UTC. URL: https://de. wikipedia.org /w/index.php? title=Kohlenstoffdioxid &oldid=202160771" (Abgerufen: 6. August 2020, 14:43 UTC).

13. Andri Snær Magnason: »Wasser und Zeit. Eine Geschichte unserer Zukunft«. Deutsch von Tina Flecken. Insel Verlag, Berlin, 2020.

14. Seite »Perzeptron«. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 27. Juni 2020, 12:21 UTC. URL: https://de. wikipedia.org/ w/index.php? title=Perzeptron &oldid=201351331 (Abgerufen: 12. August 2020, 10:52 UTC)

15. Seite »Quantenelektrodynamik«. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 22. Juni 2020, 16:23 UTC. URL: https://de. wikipedia.org/ w/index.php?title=Quantenelektrodynamik &oldid=201213459 (Abgerufen: 12. August 2020, 11:29 UTC)

16. Seite »Dirac-Gleichung«. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 3. April 2020, 07:50 UTC. URL: https://de. wikipedia.org/ w/index.php?title=Dirac-Gleichung &oldid=198412665 (Abgerufen: 12. August 2020, 11:34 UTC)

17. Seite »Vermutung von Birch und Swinnerton-Dyer«. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 10. September 2019, 10:35 UTC. URL: https://de. wikipedia.org/ w/index.php? title=Vermutung_ von_Birch_und_ Swinnerton-Dyer &oldid=192138362 (Abgerufen: 12. August 2020, 11:55 UTC)

18. Seite »Riemannsche Zeta-Funktion«. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 11. August 2020, 20:19 UTC. URL: https://de. wikipedia.org/ w/index.php? title=Riemannsche_ Zeta-Funktion &oldid=202698028 (Abgerufen: 12. August 2020, 11:57 UTC)


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